…der Ferdinand ist fertig (also eigentlich schon länger). Wie oft hatte ich den Gedanken, doch ENDlich einen letzten Blogbeitrag zu schreiben um das Projekt Ferdiblog ebenfalls zum Abschluss zu bringen, aber dann fing ich mit der Gleitschirmausbildung an und schwupps, rückte der Ferdinand leicht in den Hintergrund während ich mich zu Beginn des Jahres mit der Freiheit der Lüfte bekannt machte.
Nach den ersten Monaten des Fliegens wäre doch dann ein Blogbeitrag mal möglich gewesen, aber wie wir alle wissen: „Leben ist das, was dir passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen“. In meinem Fall hiess das zwei Monate raus aus dem Leben und sich nach einem Unfall erholen – könnte man meinen da ist doch Zeit zum Schreiben. Stimmt, aber mein Mac lebt zuoberst unterm Dach mit einer steilen Leiter als Zugang, welche sich als unmöglich überwindbares Hindernis zeigte.
Wie auch immer, nun ist es soweit, ich habe die Leiter erklommen und sitze unterm Dach vor meines Papas uraltem Mac. Der letzte Beitrag, hab ich mit Schrecken festgestellt datiert vom Februar und hatte das Thema der Decke behandelt (welche uns nach wie vor super gut gefällt). Nach der Fertigstellung der Decke standen noch kleinere Arbeiten an wie das fertigen der Abdeckungen für die beiden Türen (inkl. Staufächern), sowie die restlichen Flächen zu filzen, die Batterie sauber mit Holz zu verkleiden und die Ausziehschublade fertig zu stellen. Die Abdeckplatten für die Türen haben wir aus Aviatik-Sperrholz gefertigt und hatten glücklicherweise für fast alle Teile noch die Originale, welche wir als Schablone benutzen konnten. Die Staufächer haben wir in den Vertiefungen der Türen in die Abdeckungen integriert, dazu inspiriert haben uns die Ausbauvideos von @pinepins auf YouTube, die Fächer sind super um Kleinkram reinzustopfen wie Ladekabel, Lippenpomade usw.. Die restlichen Flächen wurden vom Lieblingsmann gefilzt und auch die Schlussarbeiten in der „Garage“ musste der Mann alleine machen, da ich aufgrund meines Unfalls Anfang Mai zu absolut nichts zu gebrauchen war (konnte ihm nicht mal wie sonst üblich was kochen, der Arme). Hab wenigstens ein paar Fotos gemacht – Hurra.
Dann halten wir’s hier doch kurz – schaut Euch einfach die folgenden Fotos an, da ist wunderbar zu sehen wie der Ferdinand seinen letzten Schliff erhält.

















Und nachfolgend dann noch Bilder vom Urlaub mit dem fertigen Ferdinand. Ich glaube es stehen noch ein paar wenige Korrekturen an, die der Lieblingsmann noch vornehmen möchte (der Kühlschrank könnt ein wenig höher eingebaut werden, damit die Schiene besser läuft) – aber sind wir ehrlich, Dinge die eigentlich funktionieren werden wohl nicht mehr angefasst ;), wir werden sehen. Und nach und nach kriegt der Ferdi noch ein paar Accessoires für mehr Gemütlichkeit (von der Bus“Pflanze“ hab ich bis jetzt noch abgesehen, aber was Grünes wär schon schön). Ah ja putzen müssten wir ihn mal wieder…bitte die verschmierten Möbelfronten auf den Fotos ignorieren.
Vielen Dank an die Leser fürs mitverfolgen vom Ferdiausbau und die lieben Kommentare. Wir freuen uns nun auf unsere Ausflüge und Reisen in unserem „kühnen Beschützer».





Danke für die unterhaltsamen Texte in die man beim Lesen so richtig eintauchen konnte….eigentlich schade dass es vorbei ist. Nun aber kommt der nächste (Lebens-) Abschnitt mit dem schmucken Ferdy die Welt erleben und geniessen…..alles Gute dabei und möglichst Unfall-und Pannenfrei wünschen Heidi & Franz