Perception of Light

Photography and more

Vom Wintermantel und Sonnenschirm

Um das Klima in unserer Blechbüchse im Sommer wie auch im Winter zu optimieren haben wir Ferdinand isoliert…gedämmt…abgedichtet oder wie auch immer man den Vorgang bezeichnen mag.

Einige Zeit ist vergangen seit dem letzten Ferdi-Update, dass liegt zum Einen an meiner aktuellen Schreibfaulheit und zum Anderen daran, dass man den Vorgang des isolieren am besten in kleinen Happen vornimmt um die geistige Gesundheit nicht aufs Spiel zu setzen. Erste Erfahrungen zum isolieren hatten wir bereits mit dem Boden gesammelt – aber lasst euch gesagt sein, dass ist Pippifax zum Rest und in keinster Weise vergleichbar mit dem was danach auf einem zukommt.

Ehrlich gesagt, mag ich mich gar nicht mehr so Recht an den Anfang erinnern ausser, dass mein Lieblingsmann nach meinen ersten Bemühungen meinte «es wär jo scho no schön gsi, es wär passend gsi» (das Ganze natürlich nicht auf Baslerdeutsch sondern wohl eher nach dem Raum Luzern klingend – hab ich noch nicht so drauf ausser den gängigsten Ausdrücken wie «einisch» und «mol» was meinen Bruder und meine Cousine jeweils auf die Palme zu bringen vermag wie mir scheint). Also die Dämmung… in unserem Keller stehen schon lange die riesigen Kartons mit dem Armaflex bereit und in dieser Hinsicht wars natürlich super, da endlich mal zu starten, so dass ich mich beim Wäsche aufhängen wieder einigermassen ungehindert bewegen konnte. Wir haben uns für Armaflex mit Klebefolie von 19 mm entschieden, dass es nun galt in die unzähligen Hohlräume und Einbuchtungen vom Ferdinand (ohne Reste vom eigenen Finger) zu kleben. Der hat sich gewehrt wo es nur ging und so sahen unsere Hände entsprechend verkratzt und auch ein wenig blutig aus – es hat bestimmt Blutspuren unter der ein oder anderen Stelle.. :).

Wir haben also nach besten Gewissen all die lustigen Stellen die so ein Sprinter im Innenraum hat vermessen, die Armaflexfolie entsprechend zugeschnitten und dann (in meinem Fall teilweise «sehr» leise fluchend) verklebt. Längs hat Ferdinand Holmen, die Innen völlig hohl sind und auch da haben wir das Armaflex hineingeklebt – da half uns eine Ecke der Klebefolie zu lösen und mit Panzerband zu versehen, so dass mann alles  in die vorgesehene (meist nicht sichtbare) Ecke quetschen konnte und anschliessend immer noch in der Lage war, diese Folie abzuziehen). Ich merke gerade, dass ich den wahnsinnig schönen Vorgang der Reinigung vergessen habe, sollte der Text hier ein wenig wirr sein, so liegt das an den Armaflexreiniugngsmittelchendämpfen – bitte entschuldigt.

Ja so ging das dann über ein paar Tage, jeweils immer nur so lange wie die Nerven mitgemacht haben, zwischendurch hat der Mann noch die ersten Holzleisten für die Deckenverkleidung montiert nachdem er diese mit der geliebten Tischkreissäge (danke Urs) zugeschnitten hatte. Es ist nun weitgehendst geschafft, einzig die Decke fehlt noch wie ihr auf den Bildern seht, dass daher da wir immer noch auf die Dachschienen warten, die dann zuerst noch montiert werden müssen. Aber das macht momentan nichts, wir werden mit der Rückfahrkamera und dann wohl dem Bett weitermachen. Mal schauen…. Die Tage haben wir Ferdinand bereits ausgeführt – er durfte mit uns ins Wallis und somit bereits mal mit der Bahn fahren. Fand er gut, musste er da selbst nichts tun. Irgendwann allerdings hat er auf der Stirn einen RIESEN Blutfleck abgekriegt….

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