Perception of Light

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Hornbach zum 100xtenmal

Also eigentlich, ja eigentlich, sollte der Ferdinand beim Hornbach einen VIP Parkplatz erhalten, so oft wie wir da sind. Und nein ich mag den Schuppen immer noch nicht. Beim letzten Besuch war da mitem im Laden beim Gang xy eine Sitzbank mit der Notiz «wenn sie mal eine Pause brauchen….» – grundsätzlich total gute Idee, in dem Laden brauch ich schon ne Pause beim reinlaufen nur geht das mit dem Ansatz «so schnell wie möglich wieder raus» leider überhaupt nicht auf.

Wie dem auch sei, es ist eine gefühlte Ewigkeit her seit ich hier berichtet habe und bevors nun tatsächlich und wirklich, bald mit unserer grossen Reise losgeht muss ich noch die Geschehnisse seit Ende Juli niederschreiben, denn sonst wirds auf nimmer wieder drandenken in den tiefen meines Gehirns verschwinden. Und war scheinlich wird auch der Mann, also der besagte Lieblingsmann nicht mehr dran denken, wann er sich wie und weshalb ab Ferdi genervt hat (beispielsweise als der uns einen Streich mit der Wasserpumpe gespielt hat).

Jetzt fängt aber bereits an mit dem Erinnern, wo sind wir den hier stehen geblieben…..? Ah ja, hab von meinem Leid geklagt mit dem Kronenbohrer diverse Möbelstücke durch Löcher leichter zu machen und wir der erste Teil der Küche entstanden ist. Dann ist mittlereweile doch einiges gelaufen, die Küche ist beidseitig fertig (ausser dem «Apothekerschrank», der liegt aktuell unten im Wohnzimmer in Klebestufe zwei), die Sitzecken sind bereit, das WC ist eingebaut, Wasser angeschlossen inkl. Wassertank und Aussendusche und überhaupt ist der Ferdi gar nicht mehr so lebens- und komfortfeindlich. Wir sind soweit aktuell zufrieden und fahren so gerne davon – in Vorfreude, dass wir dann im Herbst / Winter noch die Decke und alle Türverkleidungen erledigen dürfen.

Dann mal nach und nach – beim fahrerseitigen Teil der Küche befindet sich die Spüle und diverse Schubladen, besagter Apothekerschrank und noch ein Türfach (in dieses ging perfekt ein 9L Abfallbehälter rein – nennt sich Flextrash *how very fancy*). Seit dem letzten Mal wurde die Besteckschublade fertig und das Türfach, wobei der wirklich wichtige Part war der ganze Wasseranschlusskrimskrams – unter der Spüle findet sich die Wasserpumpe die das Wasser netterweise bei Bedarf nach vorne pumpt und all die Schläuche und Stromkabel wollten angeschlossen werden. Ich würde euch jetzt gerne erklären wie das alles ging aber da hab ich keine Ahnung von, denn der Mann hats gemacht *der weiss im Gegensatz zu mir auch, was er tut*. War da mal wieder kochen, dass er dann weiter arbeiten mag ;). Denn ersten Kübel Wasser in die Spüle Richtung Abwassertank haben wir schwungvoll entleert und es ging alles gut, Wasser kam auch aus dem Wasserhahn, einzig gabs da ein kleines Leck bei dem eher weniger guten Produkt (verschweigen wir mal woher wirs haben) aber das liess sich mit einer neuen Dichtung und irgendeinem Dichtungsband (hab total vergessen wies hiess – könnte den Mann fragen und es hier nachtragen aber dazu bin ich dann sehr wahrscheinlich zu faul – ah jetzt kams das Teflonband). Irgendwie gleichzeitig haben wir uns an unsere Sitzgelegenheiten gemacht die beidseitig im Anschluss des Bettes folgen – der Tisch befindet sich ja wie hier sicher schon irgendwo geschrieben und gezeigt an der Blende des Bettes und kann ausgeklappt werden. Dazu gabs auch die Frontseiten zuzuschneiden (nach wie vor eine wahre Freude die Handkreissäge *sarkasmus aus*), beim Grösseren im Inneren eine Trennwand zur Heizung und dann natürlich die Abdeckungen, denn beim kleinen Sitz ist das WC von Biotoi drunter und beim grösseren wie gesagt die Heizung und dann noch Stauraum. Die Deckel haben wir wiederum mit den gleichen Scharnieren versehen wie die Tischplatte und das Prinzip dann noch bei der Küche auf der Beifahrerseite (wo sich der Kochherd befindet) angewendet.

Dann doch gleich zum Kochherdmöbel, welches sich gleich bei der Seitentür befindet und zuunterst den Kühlschrank beherbergt – so dass wir an diesen auch von draussen rankommen – in der Mitte die Gasflasche für den Herd und zuoberst dann eben den Kochherd. Was soll ich sagen, der Kühlschrank passt da wirklich genau auf den Millimeter rein, grösser hätte der nicht sein dürfen aber ein Minimum an Bierflaschen muss da ja schon rein darum war kleiner auch nicht so wirklich eine Option. Wir haben eine Engel Kühlbox und die befindet sich auf Auszugsschienen und kann in Fahrtrichtung ausgezogen werden eben um von Innen und Aussen an die gekühlten Lebensmittel zu kommen. Spannend war bei diesem Möbelstück noch die Arbeitsplatte, wir haben alle Bambusplatten zuschneiden lassen und konnten diese so wunderbar verbauen, es stellte sich die Frage wie wir das mit dem Kochfeld denn genau machen – mit einem Ausschnitt zum reinstellen wie bei der Spüle oder soll bei nicht Gebrauch die Fläche sonst nutzbar sein… Fragen über fragen, da zeigte sich wieder einmal, dass eine vernünftige Planung viel hilft. Wir haben uns dann für Variante zwei entschieden und sind so super zufrieden, da wir uns auch vorstellen, bei schönem Wetter meistens draussen zu kochen. Damit der Herd und Gasflasche leicht raus zunehmen ist gabs wieder mal eine Sonderanfertigung von meinem lieben Mann mit extra Deckelausschnitt in der Zwischenplatte so das Beides gemeinsam rausgehoben werden kann. Aber schaut euch die Fotos an, vielleicht wirds da klarer. Gibt ein wunderbares Bild vom Kaffee am Morgen nach unserem Fest.

Ja dann bleibt noch das WC – irgendwie war uns nie recht klar wie das denn schlussendlich funktioniert da der Platz recht eng ist – wiedereinmal *blöder Radkasten*. Das WC selbst war nicht das Problem, das ist klein und handlich aber die Kurbel die seitlich angebracht wird, die ging eben am Radkasten nicht mehr vorbei. So war auch hier klar, nach verschiedenen abenteuerlichen Ideen, dass das Ding ausziehbar werden muss. Vuala.. Auszugsschienen bestellt, Sonderanfertigung für die Sitzblende (die muss ja dann rausnehmbar sein) und es hat geklappt. Im Zusammenhang mit der Entlüftung wurde nochmals ein Loch in Ferdinand gebohrt und auch beim Abwasser musste nochmals durch den Fussboden gebohrt werden. Schlussendlich gabs noch weitere Unterteilungen im Kofferraum, vorallem musste der Frischwassertank sicher befestigt werden, aber so dass man den trotzdem bei Bedarf zum Füllen rauskriegt. Da gibts dann, um an die Öffnung des Tanks im Ferdi zu kommen wiederum das Deckelprinzip und ein Schiebetürchen – so ist der von allen Seiten umschlossen. Da hinten kommt dann auch der Anschluss für die Aussendusche – also der ist da muss nur noch fertig angebracht werden, aber die Dusche läuft – wichtig wird da der Ablauf dass man vor dem abhängen des Duschschlauchs ja die Wasserpumpe ausschaltet, ansonsten wirds nass :).

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