Vom Schäfchen zählen und wie man wohl am besten den Marder um die Ecke bringt.
Die Standheizung leckt – stellten wir fest, als wir auf dem Garagenplatz unserer lieben Werkstattgaragezurverfügungsteller einen regenbogenstreifen entdeckten. Oh weh, war das doch so ein schönes Gefühl das Kapitel Standheizung abgeschlossen zu haben. Na ja, es wurde unter den Bus gekrochen, um das Problem zu eruieren und es war der Filter (seit dessen Austausch ist auf jedenfalls nichts mehr von irgendwelchen Regenbögen zu sehen, ausser am Himmel). Ein neuer wurde bestellt und bis zur Auswechslung musste Ferdi halt mit einem «Dieselaufsammelblumentopf» alias «Pinkeltopf» rumstehen.
Dann waren wir noch geplagt von einem äussert gefrässigen Marder – der hatte sich schon an unserem PW vergangen (da hat er den Jackpot erwischt und irgendwas Wichtiges (hab ich schon längst vergessen) erwischt. Wir kamen jedenfalls nicht mehr zu Hause weg und waren froh um die ferdische Alternative. Die Autos der Nachbarn, ja des ganzen Hügels 😉 auf dem wir wohnen, sind ebenfalls Oper der Marderzähne geworden – der Wildhüter versuchte sein Glück das Viech einzufangen, aber das gewiefte Tierchen liess sich nicht in die Falle ködern. Ja dann kams wies kommen musste und er hat noch vom Ferdi probiert, da wars zum Glück nicht so elementar und wir konnten in die MB Garage fahren. Und da wir schon ganz in der Nähe waren ging es gleich noch auf die Waage wo wir dann beruhigt wieder davonfuhren. Aktuell stehen wir mit 2.5 t da, also der Ferdi *der Fettsack*.
Anschliessend konnten wir uns wieder den Arbeiten im Ferdinand zuwenden und haben uns an die Verkleidung der Carosserie gemacht (wunderbar es verschwindet Holz aus dem Keller und es gibt wieder etwas Platz). Die Decke ist eine 3mm Pappelplatte die wir relativ zügig machen konnten, der Dachfensterausschnitt ist eher grob ausgefallen, da wir da noch einen Rahmen machen um das hässliche weisse Plastikteil zu verschönern. Ferdi bekam einen Plastikfoliefetisch-Look und wir strichen die Decke Schwarz, nun sind wir daran die Fichtenleisten anzubringen inkl. Ölen und ausfräsen, wo nötig für Dachfensterrahmen und LED-Beleuchtung, um die Decke fertigzustellen. Ein bisschen sind wir da noch auf die Mithilfe des örtlichen Baumarktes angewiesen – wäre schön es käme bald mal wieder eine brauchbare Ladung neuer, schön gemaserter, einigermassen gerader Fichtenleisten an 😊.
Um die Seitenwände mit den 4mm Buchensperrholzplatten zu verkleiden mussten wir uns zuerst «endlich» um die ganzen Leitungen kümmern. Und in diesem Zusammenhang entschieden wir uns noch dafür, die immer noch grossen Zwischenräume vom Ferdi bis zur Holzwand mit Schäfchen resp. derer Wolle zu füllen für zusätzliche Isolation (hmm war gefährlich, das Zeug ist wunderbar kuschelig und eignet sich bestens für ein Schläfchen wenn niemand (also der Lieblingsmann) guckt). Die Leitungen für Wasser (Harald) und Elektro sind nun drin, der erste der beiden LED-Streifen in der Decke ebenfalls (und funktioniert) und Ferdi erstrahlt im neuen Schafsflausch.
Irgendwann dazwischen wurde noch die grosse Auszugsschwerlastschublade im «Keller» fertig – lieben Dank an den Lieblingsmann. So steht dem Einpacken der Gleitschirme, Kletterausrüstung (inkl. stinkender Kletterfinken) und sonstigem Zeug nichts mehr im Wege.
In den nächsten paar Wochen hoffen wir die Wände fertig zu haben mit Anstrich, so dass wir uns dann dem Möbelbau zu wenden können (es stehen dieses Jahr doch ein paar Reisen mit dem Ferdi an – wär schön der Gute ist dann ferdig 😉).











