Perception of Light

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Dr Ferdinand het Bode.. hurra hurra hurra

Rechtzeitig vor dem Auffahrtswochenende wurde der Boden (ohne den definitiven Bodenbelag) fertig. Nun geht es definitiv ans Innere….

Mit dem Verlegen der Unterkonstruktion für den Boden haben wir bereits vor einiger Zeit begonnen und die ersten Latten geklebt (ihr erinnert euch Sikadingsbums fünfhundertneunzehnkommavier oder so) und die Dinger hielten somit bereits bombenfest. Dann kam wie im letzten Beitrag beschrieben die engländische Drehkonsole dazwischen, aber dann gings am vorletzten Wochenende mit dem Boden weiter.

Musste auch, da wir am Auffahrtswochenende das erste Mal den Ferdinand ausfahren wollten und es lässt sich im weniger als halbfertigen Bus doch immer noch besser leben und sein, wenn da eine Siebdruckplatte drin liegt und nicht nur die pure Karosserie. So mussten wir uns also ranhalten, denn die Abende vor Auffahrt waren mit üblichem Alltagskram und dem Geburtstag meines Lieblingsmannes bereits belegt.

Von Sicken und anderen Ungleichmässigkeiten hab ich ja bereits beim Dachfenstereinbau geschrieben, die gibt’s natürlich auch auf dem Boden. So ging die ganze Planerei schon los als wir zum ersten Mal zum Hornbach fuhren (der Horrorbesuch, wenn ihr euch erinnern mögt), mussten wir doch die richtigen Hölzer kaufen. Natürlich sind die Sicken auch nicht alle gleich tief, wär ja zu einfach und so haben wir da verschieden dicke Holzleisten gekauft und lange überlegt, welche Isolierung denn drunter soll – also in welcher Dicke. Schlussendlich haben wir uns für Armaflex 6mm entschieden, da das gut passt mit den Füllräumen und wir möglichst wenig Höhe verlieren wollen (sonst hätten wir ja auch einen VW Txy kaufen können, wenn wir in dem Ding rumkauern müssten, also der Mann – ich ja noch lange nicht). So weit so gut, wir hatten alles an Material zusammen was wir für das Vorhaben Boden benötigten.

Der Prozess war gleichermassen langweilig wie lang, und mit Freude denke ich an die Isolierung der restlichen Flächen, welche aufgrund diverser Hohlräume ungleich mühsamer zu werden scheint. Wir haben also in einem für uns definierten vernünftigen Abstand die Holzleisten in die Sicken vom Ferdinand geklebt, nachdem der Mann diese voller Freude mit der Tischkreissäge zugeschnitten hatte. Anschliessend ging es los mit dem Armaflex – man las da im Vorfeld einiges wie mühsam es ist, das Material zu schneiden usw. Wir haben zu diesem Zweck ein neues scharfes herkömmliches Küchenmesser gekauft und hatten damit überhaupt keine Probleme. Es wurde also gemessen und geklebt bis der Boden komplett schwarz war (wir haben uns für selbstklebendes Armaflex entschieden, da wir nicht noch mit separatem Sprühkleber hantieren wollten). Das ging wie gesagt ganz gut und war entsprechend langweilig was ja ganz angenehm war, denn es ging nichts schief.

Wo nötig haben wir während dem Prozess die Leerrohre für die zukünftigen Elektrokabel integriert und hoffen das diesbezüglich unsere Planung sitzt. Die Bodenplatte sass an diesen Stellen nicht so super, und da konnte der Mann dann die Oberfräse testen – yuppi – und einen Kabelkanal in die Bodenplatte fräsen. Jetzt hängen überall blaue Rohre aus dem Boden, bis wir diese dann beim Weiterarbeiten richtig an den Wänden zum Zielort führen können. Ja dann kam die Originalbodenplatte wieder drauf, wurde festgeschraubt und vuala, Ferdinand hat Boden… hurra hurra hurra.

Ah ja, wenn alles klappt, sollte Ferdi dann den ungleich schönsten Bodenbelag aller selbstausgebauten Busse erhalten – wir sind und bleiben gespannt.

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