… in the making. Ich gebs zu, der Titel ist ein wenig geklaut, aber sehr treffend.
Wir sind angekommen beim Küchenbau Teil 1. Aber zuerst – der Hängeschrank 2 hängt :). Hurra und der hatte bereits auch seinen ersten Einsatz erfolgreich überstanden. Waren wir doch nach der Montage mit Ferdi im Tessin – es liegt also nicht mehr am Platz obenrum wenn sich untenrum die Kleider auftürmen. Dies ist allerdings auch ein zu Hause zu beobachtendes Phänomen, dass irgendwie zum Lieblingsmann zu gehören scheint (was wunderbar ist, dann kann ich meinen Kram auch rumliegen lassen).
Nun sind wir also an der Küchzeile, welche später mal die Spüle beherbergt und ein paar Schubladen sowie ein Apothekerschränkchen. Ferdinand hat ja vor nicht alzulanger Zeit mal seine persönliche Waage erhalten, so muss er immer mal wieder bei den Weight Watchers antanzen und so kommt es nun, dass ab sofort seehhhhr auf sein Gewicht geschaut wird. Wir sind zwar soweit ganz gut im Kalorienzählen und für seinen aktuellen Ausbaustand und Alter passt alles, aber da nun noch relativ viel Holz in den Ferdi muss, bleiben wir mal lieber vorsichtig.
Wir verwenden ja für alle Möbel das Holz von Queenply (könnt gerne selbst googlen was da die Vorteile sind, mag ich nämlich nicht aufzählen – aber ist wunderbar leicht im Vergleich und gleichwohl drehen nicht alle Schrauben durch *höchstens wir*) und wie bei der Blende beim Bett gehts weiter mit dunkelblau. Nach einigen wenigen (also ehrlich gesagt genau EINEM) Video wie man denn so eine Camper Küche baut haben wir das Ganze in Angriff genommen. Wir haben zuerst eine Unterkonstruktion gefertigt, auf welcher alles laufend montiert wird. Dies hat den Vorteil das wir alles richtig verschrauben können und auch die untersten Türchen und Schubladen zum Boden einen gewissen Abstand haben, so dass (meinen und hoffen wir auf jedenfall) diese dann problemlos geöffnet werden können und nicht am unebenden Boden anstehen.
Mittlerweile haben wir einen handelsüblichen Ikeaküchenbausatz im Keller stehen, wobei wir doch finden dass alles viel schöner wird als beim Einheitsbrei der Schweden. Das Zuschneiden der einzelnen Teile funktioniert soweit ganz gut, wobei es einigermassen Gehirnschmalz braucht, was wie hoch und breit mit welchen Auszügen und so weiter und so fort werden soll. ABER hätt mir jemand vorher gesagt was für ein Aufwand das Gewichtsparen wird, hätt Ferdi gut und gerne weiter alle Schokokekse der Welt essen dürfen und ich wär halt nur noch im Bikini unterwegs damit der Gute dann nicht überladen wär. Nein Spass bei Seite, bei den innenliegenden Trennwänden ist das alles halb so schlimm, da gibt’s dann mehr oder weniger dezente Löcher und Ausschnitte (ein Blick in die Galerie schafft Klarheit), aber bei den Teilen, die von Aussen sichtbar sind, da siehts ein wenig anders aus. Bei diesen Teilen haben wir (also der Lieblingsmann, ist ja klar) mit der Oberfräse ein paar mm an den unproblematischen Orten (wo keine Schubladenauszüge oder sonst was hin muss) ausgefräst – ich sage euch, dass gibt je nach dem wo ihr das macht bestimmt einen Feinstaubalarm und es dauert ewig. Hab da brav den Staubsauger hingehalten bis selbst dieser die Schnauze voll hatte und nun vorzeitig in die Pension gegangen ist. Tja dann – so sind wir natürlich noch nicht fertig, aber ich möcht ja nicht schreibfaul wirken, so hoffentlich beim nächsten Mal mit Bildern von der fertigen Küche (Teil 1).
Ah ja, das Elektropanel hab ich immer noch nicht geknipst *welch Schande*.











