Perception of Light

Photography and more

2240

So schwer ist unser Ferdinand aktuell nach dem ganzen isolieren und ein paar Seitenleisten sowie dem «Unterboden».

Hab ganz vergessen beim letzten Mal Ferdinand’s aktuelles Gewicht auszuplaudern – tut man ja nicht, aber handelt sich zum Glück nicht um eine Fernanda – was ich gerne nachhole. Wir sind nach dem Grundausbau mit Isolierung und Boden (und ja ein paar Seitenleisten waren auch schon dran) zum nahegelegen Kieswerk gefahren, wo wir netterweise den Ferdinand mal auf die Waage fahren durften. Der Gute wiegt also zum quasi Start der «richtigen» Ausbauten 2240 kg. Wir werden seine Diät im weiteren Verlauf sicher streng im Auge behalten. Auf dem heutigen Titelbild ist er übrigens mal von oben zu bestaunen – ganz nach dem Moto wer findet Wal…äh Ferdinand.

Seit wir mit den Grundarbeiten fertig sind, ist die ganze Blogschreiberei nicht mehr ganz so deutlich und themenbezogen möglich. Es ist ständig was und überall sind wir entweder am überlegen, Material bestellen und abholen, Probeschlafen oder der Mann ist tatsächlich am arbeiten. So versuch ich doch mal seit dem letzten Mal das Ganze (nicht zuletzt für uns in ein paar Jahren *ha*) zu ordnen.

Stehen geblieben bin ich ja beim Bett, da hat sich also einiges getan resp. ist das Bett eigentlich fertig. Wir haben uns für eine AluCore Platte entschieden, die ist auf die Grösse als Ganzes im Vergleich zu Holz sehr leicht und auch schon ganz stabil (ist auf jedenfall nichts gebrochen beim Probeliegen). Damit die im Ferdinand auf der gewünschten Höhe hält, hat mein Lieblingsmann jeweils unter den Schlafbacken rechts und links Holzleisten montiert. Mittels der heissgeliebten Oberfräse wurde darin ein Teil ausgefräst damit dann die Endhöhe der Bettplatte übereinstimmt mit dem Holz das die Platte in die Schlafbacken verlängert – keine Ahnung ob man das versteht, gibt dann noch Fotos unten dazu. Ich habs auf jedenfall auch ersten beim xAnlauf verstanden wir mein Mann die ganze Konstruktion inkl. der Auskleidung der Longsleeper im Kopf hatte. Da das Ganze auch etwas kompliziert war hab ich mich davon schön distanziert – ich sag nur Biegesperrholz. Aber beim Befilzen der Bäckli konnte ich wenigsten auch was helfen. Während dessen haben wir uns gefragt, was wir wohl betreffend Matratze tun sollen. Da kamen verschiedene Ideen, zu Beginn auch mal klassisch das Bett mit Lattenrost, aber da war schnell klar, dass wir nach unten zum «Keller» eine geschlossene Fläche brauchen – wer will schon ständig den Geruch von stinkenden Kletterfinken in der Nase haben, vor allem beim Schlafen – so kams dann eben zur AluCore Platte. Hmm Matratze direkt drauflegen eher doof, unbequem und richtig belüftet ist das Ganze dann auch nicht. Mit Frolisystem und dann die Matratze, wahrscheinlich schon besser, aber die Matratze ist ja alles andere wie 4-eckig und dann was kaufen und mit dem Brotmesser zuschneiden. Irgendwie auch doof. Beim Googlen sind wir dann auf Fanello gestossen – sympathische Firma mit schöner Geschichte wie wir finden. Die machen Matratzen für all mögliche Anwendungen ob im Boot , im Dachzelt oder eben im Bus. Das schöne ist, dass der Lattenrost bereits integriert ist und auch an die Unterlüftung ist gedacht. Wir haben uns also man für einen Besuch im Showroom angemeldet – Ady war super und wir konnten uns mal durch das ganze Sortiment an möglichen Bettgefährten legen. Welche Matratze es denn sein soll war allerdings nicht so einfach… Ausnahmsweise tat ich mal genau so schwer mit entscheiden wie mein Schatz. Aber eben Ady war super und so konnten wir die beiden Favoriten kurzerhand zum Probeschlafen mit nehmen.

Nach dem ganzen Prozedere  (Probeschlafen im Wohnzimmer und hin und her überlegen, denn es wär problemlos möglich zwei verschiedene Modelle zu wählen) steht nun fest, dass wir künftig auf dem Bussard (die Möwe ist raus) nächtigen werden. Sollte sich jemand interessieren für eine schlaue Matratze einer Schweizer Firma: https://fanello.swiss/. Gleichzeitig ist die Auskleidung der Schlafbacken vorangegangen, damit wir dann die genauen Masse für die Matratze wissen. Wenn also alles gut geht dann wird die Zeit im Tessin Ende Monat auf dem «richtigen» Bett im Ferdinand geschlafen.

Fertig sind denn jetzt also das Bett, die Schlafbacken (was doch einige Zeit gebraucht hat, aber sehr schön geworden ist *danke*) und so halb eine Radkastenverkleidung (da sind wir irgendwie steckengeblieben). Der Boden kommt nächste Woche an und damit alles mehr oder weniger reibungslos weitergehen kann, werden wir uns mit dem Stauraum über der Fahrerkabine sowie der Verkleidung der B-Säulen beschäftigen müssen. Nebenher den schönsten Boden der Welt verlegen und ev. die Frontblende am Bett anbringen (ahhh da müssen wir uns noch für die definitive Tischvariante entscheiden *hach*). Ihr seht es bleibt wohl chaotisch geplant :). Ah ja das Farbkonzept muss auch bald mal definitiv her – ansonsten hab ich gedroht den Innenraum von Ferdinand pink zu streichen mit Einhornglitzer…

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